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Die Artikel:
Seit fast 30 Jahren ein Geheimtipp: DFHI bietet Spitzenausbildung in der SaarLorLux-Region - "Wirtschaft im Saarland" S. 18 Oktober 2006 13MB PDF
Studis warten auf Besuch aus Europa - "20 cent Saar" 14.03.2006
An der Sprache scheitert keiner - "Saarbrücker Zeitung" 19.05.2004
BESUCH BEI CARGOLUX - Begegnungstage mit Luxemburgern - "Lëtzebuerger Journal" 06.02.2004
Gute Noten für Studierende mit Organisations-Talent - "Saarbrücker Zeitung" 04.02.2004
Ein Dach für die Schule im Senegal - "Saarbrücker Zeitung" 16.06.2003
Zwei Städte - Ein Studium - "Saarbrücker Zeitung" 29.10.1999
Studis warten auf Besuch aus Europa
An der Sprache scheitert keiner
"Saarbrücker Zeitung" 19.05.2004
Das DFHI bildet Studenten grenzüberschreitend aus
Saarbrücken. Seit über 25 Jahren besteht das Deutsch-Französische Hochschulinstitut (DFHI), eine gemeinsame Einrichtung der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) und der Universität Metz. Über 1700 Studierende halten seither ihr Doppeldiplom in Händen.
"Die Studiengänge vermitteln neben der Fach- und Sprachkompetenz vor allem auch das, was man als Gefühl für das andere Land umschreiben könnte", so die Presssprecherin der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW), Katja Jung.
Seit über 25 Jahren besteht das Institut als gemeinsame Einrichtung der Saarbrücker Fachhochschule und der Universität Metz. Im September 1978 konnten sich erstmals Studierende nach ihrem Vordiplom in Betriebswirtschalftslehre (BWL), Elektrotechnik oder Maschinenbau für ein zweijähriges Hauptstudium einschreiben, bei dem am Ende das Diplom der HTW und die Maîtrise der Universität Metz vergeben wird. 1985 kamen die Bauingenieure, 1989 die Informatiker hinzu. Seither halten 1731 Absolventen haben bisher das Doppelstudium abgelegt. Seit 1999 ist das binationale Studium von
Anfang an über vier Jahre möglich."Vollintegriert", wie Pia Erb vom DFHI-Büro an der HTW sagt. Jeweils zehn bis 15 Studierende aus Deutschland und Frankreich bilden dabei gemeinsam einen Kurs und wechseln Jahr für Jahr bis zum Diplom, das in der jeweiligen Fremdsprache abgelegt werden muss, den Hochschulstandort. "An der Sprache scheitert dabei in der Regel niemand", betont Erb.
Die Studentin Christine Ripke hat Spass daran, im interkulturellen Austausch zu studieren. "Es ist etwas anderes, als nur ein Jahr seines Studiums in einem anderen Land zu verbringen", meint die 26-Jährige aus dem westfälischen Holzminden. Neben der Sprachkompetenz ist Renaud Linclau auch von den Inhalten seines Studiums überzeugt. "Insbesondere die Projektarbeit ab dem zweiten Studienjahr ist sehr interessant", sagt der 22-jährige BWL-Student. So komme man früh mit praktischen Inhalten in Berührung.
BESUCH BEI CARGOLUX - Begegnungstage mit Luxemburgern
Das deutsch-französische Hochschulinstitut (DFHI) hat Ende Januar zum zehnten Mal die deutsch-französischen Begegnungstage veranstaltet, die Schülern aus beiden Ländern Kultur und Sprache, aber auch Beispiele der jeweiligen Wirtschaftsstandorte näher bringen soll.
Organisiert wird die Veranstaltung traditionell von BWL-Studenten des DFHI. Zum ersten Mal waren dieses Jahr auch Oberstufenschüler aus Luxemburg vom Lycée Classique de Diekirch dabei, die anderen Teilnehmer kamen aus Frankfurt, Bochum, Metz und Kehl. In Luxemburg besuchten die Teilnehmer der Begegnungstage die nationale Frachtfluggesellschaft Cargolux.
"Lëtzebuerger Journal" 06.02.2004
Gute Noten für Studierende mit Organisations-Talent
Deutsch-Französisches Hochschul-Institut stellte Prüfungsaufgabe: Begegnungstage auf die Beine stellen
Metz/Luxemburg/Saarbrücken(cm) Bei den meisten Prüfungen muss gebüffelt werden, um sein Wissen dann möglichst glaubwürdig dem Prüfer vorzutragen. Antrieb ist hier meist die vage Hoffnung eine gute Note ernten zu können.
Prüfungsstress, den kennen die Studierenden des Deutsch-Französischen Hochschulinstituts (DFHI), einer gemeinsamen Einrichtung der Saarbrücker Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) und dar Uni Metz, auch. Aber das, was das dritte Studienjahr des Fachbereichs Betriebswirtschaft im Studienfach "Projekte" zu leisten hat, hat dann doch noch mal eine andere Würze. Hier wird von den Prüflingen das Organisieren deutsch-französischer Begegnungstage erwartetet und zwar mit allem Drum und Dran. Mit einem Konzept, das die Jugend begeistert, die Grenzregion mit einbezieht und auch noch Praxisnähe zum Wirtschaftsleben vermittelt. An solcher Aufgaben sollen schon Politiker gescheitert sein.
"Bei der Durchführung der Begegnungstage ist vor allem der kulturelle Aspekt sehr wichtig gewesen. Trotz der kurzen räumlichen Distanz im Dreiländereck sind die kulturellen Unterschiede größer als man denkt und oft ein Hindernis für das gegenseitige Verständnis", erklärt Judith Keilen - die "Pressebeauftragte" für das Projekt - forsch die Zielsetzung der diesjährigen Veranstaltung. Diese Aufgabe haben insgesamt fünf DFHI-Studenten gestemmt.
Die Prüfung ?Deutsch-Französische Begegnungstage" fand jetzt zum zehnten Mal statt. Dennoch gelang den Organisatoren eine Premiere: die Ausweitung der deutsch-französischen Beziehungen auf Luxemburg. Tatsächlich konnten unter den 42 Teilnehmern auch Schüler des "Lycée Classique de Diekirch" begrüßt werden. Auch bei der Programmgestaltung konnte das Großherzogtum gewonnen und die Cargo Lux-Werft auf dem Luxemburger Flughafen besichtigt werden, die neben dem Besuch der Metzer Altstadt und des Smart-Kommunikationszentrums in Hambach zu den Höhepunkten zählte. Die Prüfung hat ganz praktische Auswirkungen. Solche Begriffe wie "interkulturelle Sprachkompetenz? oder auch europäischer Arbeitsmarkt nehmen konkrete Züge an.
"Saarbrücker Zeitung" 04.02.2004Ein Dach für die Schule im Senegal
Studenten sammeln 7200 Euro für ein Hilfsprojekt in Bambey
Saarbrücken/Metz (ko). Bald könnten die Kinder der Schule Saint Croix in Bambey, einer Stadt im Senegal, beim Lernen wieder ein richtiges Dach über dem Kopf haben. Ein Glücksfall, den die Kleinen, die vorwiegend aus Buschdörfern stammen, auch dem Einsatz von acht Studenten des Deutsch-Französischen Hochschulinstitutes für Technik und Wirtschaft (DFHI) in Saarbrücken verdanken. Im Rahmen eines Projektes im dritten Jahr ihres Studiums sammelten Perrine Meyer, Christiane Klink, Emilie Grosjean, Sophie Buddrich, Vera Hölzenbein, Sylvain Chery sowie Thomas Joubert und Julien Rode rund 7200 Euro für die Instandsetzung des Schulgebäudes in Bambey.
"Der Einsatz für hilfebedürftige Kinder in der Dritten Welt liegt uns besonders am Herzen. Unser Ziel ist es, ihnen eine sorgenfreie Zukunft zu ermöglichen, indem wir versuchen, die benötigten finanziellen Mittel für die Renovierung der Schule zu erwirtschaften", erklärte Studentin Vera Hölzenbein gegenüber unserer Zeitung. Die Studenten veranstalteten eine Weihnachtsfeier für den guten Zweck, stellten einen "Weihnachtsgeschenke-Verpackungs-Service" im Supermarkt für ihr Ziel auf die Beine und organisierten eine Studentendisco, um das Geld zusammenzubekommen. Natürlich machten sich auch einige Sponsoren aus Deutschland und Frankreich stark. Den Scheck haben die acht Studenten bereits in Metz an das "Centre Français de Protection de l'Enfance" übergeben. Diese humanitäre Einrichtung hat in den vergangenen 15 Jahren bereits für mehr als 500 Kinder im Senegal eine Patenschaft vermittelt und bemüht sich, mit punktuellen Projekten das Umfeld zu verbessern, in dem die Kinder leben. Noch heute müssen manche der Kleinen täglich eine Strecke von bis zu acht Kilometern zu Fuß zurücklegen, um überhaupt in eine Schule zu gelangen. Viele ihre Eltern sind nie zur Schule gegangen und können weder lesen noch schreiben.
"Saarbrücker Zeitung" 16.06.2003Zwei Städte - Ein Studium
Studenten des Deutsch-Französischen Hochschulinstituts lernen in Metz und Saarbrücken
Das Deutsch-Französische Hochschulinstitut für Wirtschaft und Technik (DFHI) konnte bisher ?nur" als Aufbaustudium absolviert werden. Mit Beginn des Wintersemesters bietet die Hochschule ihr Lehrangebot nun als vollintegriertes, vierjähriges Studium an.
Zum Semesterbeginn wurde an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) eine neue Ära deutschfranzösischer Hochschulbeziehungen eingeleitet: das Deutsch-Französische Hochschulinstitut (DFHI) hat seinen Studienbetrieb in neuer Struktur aufgenommen. Für 54 deutsche und französische Studierende (27 Franzosen und 27 Deutsche) beginnt das binationale, vollintegrierte vierjährige Studium in Metz und Saarbrücken. Angeboten werden die Fachrichtungen Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau. Das seit über 20 Jahren bestehende DFHI - eine Einrichtung der HTW und der Universität Metz - bietet als einziges Hochschulinstitut ein vollintegriertes Studienangebot mit einer einheitlichen, beiderseits der Grenze geltenden Studien- und Prüfungsordnung an.
Ein wesentlicher Eckpunkt der neuen Struktur ist die Ausdehnung des binationalen Studiums auf einen kompletten vierjährigen Studienzyklus mit alternierenden Studienorten: das erste und dritte Studienjahr verbringen deutsche und französische Studierende gemeinsam an der Universität Metz, das zweite Studienjahr an der HTW in Saarbrücken. Im siebten Semester wählen die Studierenden den Studienort je nach ihrer Schwerpunktsetzung selbst; das achte Semester beinhaltet eine Praxisphase in einem Unternehmen im jeweils anderen Sprachraum.
Das von den Studierenden aller Fachrichtungen weitgehend gemeinsam zu absolvierende erste Studienjahr vertieft vor allem die Sprachkenntnisse des jeweiligen Nachbarlandes. Außerdem werden mathematisch-naturwissenschaftliche, informationstechnische und betriebswirtschaftliche Grundlagen vermittelt. Gleichzeitig beginnt die sich über das gesamte Studium erstreckende praxisnahe Vorbereitung auf den Erwerb einer berufsrelevanten, interkulturellen Kompetenz. Dazu erfolgt eine Sprachausbildung in Englisch. Für eine erfolgreiche grenzüberschreitende Berufstätigkeit ist es vor allem wichtig, die zum Teil recht unterschiedlichen methodischen und inhaltlichen Herangehensweisen der Kollegen jenseits der Grenze kennenzulernen. Um hierin Einblicke zu geben, leiten - unabhängig vom jeweiligen Studienort - deutsche und französische Professoren die Lehrveranstaltungen des DFHI. Das Studium endet mit dem gleichzeitigen Erwerb eines deutschen und französischen Hochschuldiploms. Nach der geplanten Eingliederung des DFHI in die Deutsch-Französische Hochschule könnten die beiden nationalen Diplome durch das binationale Diplom dieser Hochschule ersetzt werden.
Das Lehrangebot des DFHI wird gut angenommen und nachgefragt. ?Besonders stark war zu diesem Semester das Interesse für das Fach Betriebswirtschaft, hier hatten wir deutlich mehr Bewerber als Studienplätze (insgesamt 20). Wir gehen davon aus, dass wir im nächsten Jahr sehr viel mehr Bewerber, auch in den Ingenieurstudiengängen, haben werden", betont DFHIDirektor Reiner Güttler. ?Auf Grund der langwierigen juristischen Vorbereitungen - das DFHI gründet sich auf einen Staatsvertrag zwischen Deutschland und Frankreich - hatten wir alles in allem sehr wenig Zeit, die neue Struktur weitläufig bekannt zu machen", so Güttler. Das soll sich bis zum nächsten Semesterstart ändern. red
"Saarbrücker Zeitung" 29.10.1999