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Studiengang Informatik

Bachelor Programm
Master Programm

Das Berufsbild Informatiker/in

Informatik ist heute eine selbstverständliche und für effiziente Prozesse in Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft unerlässliche Kulturtechnik. Auf weltweit und unternehmensintern vernetzten Computern wird für vielfältige Anwendungen die spezifische Software bereitgestellt.

Wissen wird verfügbar gemacht, es wird bei der Lösung wissenschaftlicher Aufgaben geholfen, das Management in Unternehmen und Behörden wird unterstützt, Hightech-Systeme werden überwacht und gesteuert.

Für die Anwendungen einige Beispiele: Analyse von Börsenkursen, Interpretation von Symptomen bei einer medizinischen Diagnose, Wetterprognose, Autopilot im Flugzeug, Steuerung des AirBags oder Antiblockiersystems im PKW, Planung eines Produktionsprozesses oder einer Werbekampagne, Lagerverwaltung oder Lohnabrechnung, Bonitätsprüfung für einen Kundenkredit, Training in einer Fremdsprache, Übersetzung bei der telefonischen Reservierung eines Hotels in Peking, Fußballspiel auf dem PC, Chatten.

Die Aufgabe

Die Aufgabe von Informatikern und Informatikerinnen ist es Informationssysteme verfügbar zu machen.

Das beginnt mit der Problemanalyse. Man arbeitet dabei mit Spezialisten des Anwendungsgebietes zusammen, denn in die Analyse geht hochgradiges Anwendungs-Fachwissen ein.
Nach der Analyse kommt der Entwurf. Lösungsmöglichkeiten werden gesucht und bewertet, eine davon schließlich ausgewählt. Systemdenken ist gefordert, ein funktionierendes Gesamtsystem muss konzipiert werden.
Nachdem der Anwender den Entwurf, insbesondere die - meist grafische - Benutzerschnittstelle akzeptiert hat, wird die technische Basis, z.B. Computernetz, Datenbank, Internetnutzung, Virenschutz und vieles andere spezifiziert.
Insbesondere muss die von anderen Herstellern gelieferte Hard- und Software im Hinblick auf Zuverlässigkeit, Funktionsumfang und Benutzer-Freundlichkeit beurteilt werden. Sodann wird programmiert, implementiert und getestet.
Es folgen Inbetriebnahme, Marketing, Vertrieb, Kundenberatung, Wartung, Weiterentwicklung.

Informatiker leben in einer multidisziplinären Welt .Sie werden immer wieder mit neuen Fachgebieten konfrontiert, müssen sich mit immer anderen Spezialisten verständigen und zudem in der Informatik stets auf neuestem Stand sein. Das ist eine hohe geistige Herausforderung.

Der Wettbewerb zwischen den Softwareherstellern ist hart, und wer sich auf den nationalen Markt beschränkt, riskiert irgendwann das Aus. Mehr und mehr muss man sich auf einem weltweiten Markt behaupten. Innerhalb der Europäischen Union besteht ein Viertel dieses Marktes aus Deutschland und Frankreich. Und die Firmen dieser beiden Länder arbeiten weltweit, insbesondere im angelsächsischen, zunehmend auch im spanischen Sprachraum.

Aber Informatiker, die man heute zu einem Kunden in Deutschland, morgen zu einer Partnerfirma in Frankreich und übermorgen in die Vereinigten Staaten schicken kann, die sich da überall sprachlich und kulturell zurechtfinden und mit Menschen umgehen können, die sind Mangelware.

Das binationale Studium des DFHI/ISFATES bereitet die Studierenden auf einen Berufsweg vor, der vielfältige und interessante Aufgaben bereithält und nicht zuletzt attraktive Verdienstmöglichkeiten bietet.

Studiengangsleiter

  Gabriel MICHEL

  M. Reinhard BROCKS